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Richard Sturzenegger
 

 

Memoriav

Biographie Richard Sturzenegger (1905-1976)

Komponist und Cellist

Biographie

Richard Sturzenegger wurde am 18. Dezember 1905 in Zürich geboren. Dort besuchte er zuerst das Freie Gymnasium und das Konservatorium (Lehrer: Fritz Reitz, Violoncello). Danach studierte er 1924-1927 in Paris an der Ecole Normale de Musique (Lehrer: Diran Alexanian und Pablo Casals, Violoncello; Nadia Boulanger, Theorie) und zwischen 1929 und 1935 war er Solocellist der Dresdner Philarmonie. Gleichzeitig bildet er sich weiter in Berlin bei Emanuel Feuermann (Cello) und Ernst Toch (Komposition).

Lehr- und Konzerttätigkeit:

1935-1963: Solocellist der Bernischen Musikgesellschaft und Lehrer am Berner Konservatorium.
1935-1949: Cellist des Bernischen Streichquartett.
1955: Gründung des Klaviertrios mit Franz Josef Hirt (Klavier) und Hansheinz Schneeberger (Violine).
1954-1963: Leitung der Berufs- und Konzertausbildungsklasse für Violoncello am Zürcher Konservatorium
1963-1976: Direktor des Berner Konservatoriums.

Neben dieser Tätigkeiten trat Sturzenegger seit 1940 auch als Komponist hervor. 1954-1960 war er Mitglied des Vorstands des Schweizerischen Tonkünstlervereins (STV). Sturzenegger wohnte und starb im Kanton Bern.

Bemerkungen:

Der Papiernachlass von Richard Sturzenegger befindet sich in der Musikbibliothek der Hochschule der Künste Bern, Pappiermühlestr. 13, Postfach, 3000 Bern 22,  und ist auf der Datenbank von RISM-CH (Répertoire International des Sources Musicales) abfragbar.

Bibliographie:

AAVV, Werkverzeichnis: Richard Sturzenegger, Schweizerisches Musik-Archiv, Zürich, 1970.*

* Verfügbar bei der Bibliothek der schweizerischen Landesphonothek (KO Stu).

 

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Einleitung zum Inventar

Das in der schweizerischen Landesphonothek befindliche Inventar von Richard Sturzenegger besteht aus 31 Tonbänder und Azetat-Platten, die Kompositionen mit Sinfonischer-, wie auch Kammer- und Vokalmusik von ihm enthalten. Einige Tonbänder beinhalten auch Aufnahmen mit Richard Sturzenegger als Interpret am Cello. Aus diesem Grund ist das Inventar in drei separate Teile erstellt worden:

Dazu wurden folgende Kriterien festgelegt:
  1. Das Inventar ist auf Deutsch (d.h. in Sturzeneggers Muttersprache).

  2. Die Signatur des Nachlasses ist Stu, gefolgt von einer fortlaufenden Katalogisierungsnummer (die Katalogisierung geht von Stu1 bis Stu21).

  3. Eine fortlaufende Nummer steht vor jedem Stück (z.b. 1., 2.): sie gibt die Aufnahmeordnung des Stückes auf der Schallplatte an.

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