Biographie von Lucas Maria Valentin (1907-1986)
Komponist,Violinist und Dirigent
Biographie
Lucas Maria Valentin wurde 1907 in Berlin geboren. Dort studierte er an der Hochschule für Musik in den Klassen von Artur Schnabel und Franz Schreker. 1937 flüchtete er ins Tessin (CH), wo er "Asyl" im kleinen Dorf Verscio fand. Dann wurde er vom Abt Benno Gut nach Einsiedeln geholt, um Violinenunterricht zu erteilen und das Schülerorchester zu leiten. Später unterrichtete er Musik in Basel und beim Collegio Papio in Ascona (50er Jahre). Hier sollte Valentin auch das damalige berühmte Puppentheater des Dorfes mit eigenen Kompositionen versehen. Am Ende seines Lebens wohnte er in Losone (TI), wo er 1986 starb.
Seine ausgedehnte musikalische Produktion beinhaltet Sinfonische- wie auch Kammer- und Vokalmusik, die seine Gefühle, seine Aufregungen, seiner Besorgnisse, und überhaupt seinen romantischen Geist widerspiegelt.
Bemerkungen:
Der bemerkenswerte Papiernachlass von Lucas Maria Valentin ist bei der Associazione Ricerche musicali della Svizzera italiana eingelegt. Der Bestand der Associazione befindet sich im Staatsarchiv des Kantons Tessin in Bellinzona, Viale Franscini 30a: um den Nachlass nachzuschlagen, wenden Sie sich an Herrn Daniele Crivelli wenden (Tel.+41 91 814 15 24).
Einleitung zu den Inventare
Der in der schweizerischen Landesphonothek befindliche Inventar von Lucas Maria Valentin bestehet aus 54 Tonträgern und Kassetten, die Sinfonische-, Kammer- und Vokalmusik , wie auch Interview von Valentin enthalten.
Daher ist das Inventar in 2 separate Listen aufgeteilt:
- eine Liste "Lucas Maria Valentin, Tonbänder Inventar", die aus 15 Tonträgern besteht. Es handelt sich um Aufnahmen von Valentins Kompositionen. In einigen Fällen war Valentin auch am Violin, am Klavier und am Dirigentenpult.
Die Liste ist noch in 3 Abschnitte aufgeteilt: Sinfonische-, Kammer- und Vokalmusik. - eine Liste "Lucas Maria Valentin, Kassetten Inventar", die aus 39 Kassetten besteht. Es sind überhaupt Valentins Aufnahmen. In einigen Fällen war Valentin auch am Violin und am Klavier und er singte. Die Liste ist noch in 3 Abschnitte aufgeteilt: Kammer- und Vokalmusik; Gesprochenes.
- Das Inventar ist auf Deutsch aufgestellt worden (d.h. in Valentins Muttersprache).
- Die Signatur des Nachlasses ist Val, gefolgt von einer fortlaufenden Katalogisierungsnummer
(die Katalogisierung geht von Val1 bis Val21).
- Eine fortlaufende Nummer steht vor jedem Stück
(z.b. 1., 2.): sie gibt die Aufnahmeordnung des Stückes auf dem Tonband oder der Platte an.
- Mangels Informationen über die Interpreten, hat man nach der fehlenden Information ein Fragezeichen eingeklammert. (z.B. Orchester (?); Leitung (?)...).

