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Hanny Christen: Feldaufnahmen 1960. In Lungern bei Sunni-Vatter, Heggli Batt, u.a.; in Wisserlen/Kerns bei Sepp Röthlin und Marie Röthlin-Flury, und bei Leo Flück und Hanny Flück-Michel. (18BD1033)

Titolo del supporto Hanny Christen: Feldaufnahmen 1960. In Lungern bei Sunni-Vatter, Heggli Batt, u.a.; in Wisserlen/Kerns bei Sepp Röthlin und Marie Röthlin-Flury, und bei Leo Flück und Hanny Flück-Michel.
Dimensione 6.35 mm
Dimensione ⌀ 13 cm
Materiale Bobina di plastica
Marca e modello SCOTCH 190 A-9-100G
Modo di registrazione Mono
Configurazione piste 2 piste
Velocità di riproduzione 4.75 cm/s
Apparecchi di registrazione UHER 4000 Report Monitor
Stato di conservazione del supporto Guter Zustand
Genere dell'opera Conversazione
Genere musicale Musica tradizionale
 
Traccia audio A1
Titolo dell'opera Hanny Christen im Gespräch mit Sunni-Vatter, Teil 3
Durata della registrazione 00:04:57
Partecipante VOGLER
Note/Commenti Da dieser Mann Besitzer des Gasthauses Sonne in Lungern war, wird er auch "Sunni-Vatter" genannt.
Attività Narratore
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante UNBEKANNT
Attività Commentatore
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante CHRISTEN, Hanny
Attività Ricerca sul campo
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto basilese
Riassunto Vogler erzählt Geschichten über "Lungerer Originale". Einer von ihnen war Baschi Albin. Dieser war im Restaurant Alpenhof "Gasseroldi" und Schweinehirt. Eines Tages im Herbst nach dem Bettag, als kaum noch Kurgäste im Dorf weilten, fragte Vogler den Albin, wieviele Gäste noch da seien. Dieser antwortete, es seien noch fünf da, gestern hätte er zwei geschlachtet. Albin habe eben nicht mehr so gut gehört. Ein anderes Mal sass Albin auf der Bank vor einem Haus, dessen Kamin brannte. Als die Feuerwehr ankam, sagte er, dass niemand da sei und sie es auf andere Art versuchen müssten. Eine weitere Geschichte mit Albin handelt von einer Begegnung mit einem Reisenden, der nach der Abfahrtszeit des nächsten Zugs fragte. Albin antwortete ihm stotternd, wenn er rechtzeitig einen anderen gefragt hätte, hätte er gerade noch den Zug erreicht. Ein weiteres Original war Toni Roth im Rietli. Er war der Grossonkel der dritten Gesprächsteilnehmerin. Toni war eines Tages damit beschäftigt, im Dorfbach, der neben seinem Haus durchfloss, einen Kennel anzubringen, in dem das Wasser ins Getränkebecken hätte fliessen sollen. Da kam Pfarrer Vogler mit einem weiteren Geistlichen des Weges. Dieser meinte: "Aha, da heimer e Wasserschmecker", worauf Toni den rotgesichtigen Geistlichen ansah und entgegnete: "Ja und ihr sid en Wyschmecker". Toni war mit Christini verheiratet. Wie es so ist in einer Ehe, gab es manchmal auch Diskussionen. Die beiden hatten keine Kinder. Einmal war die Uhr in der Stube stehen geblieben. Christine meinte, was sie damit noch wollten, da sie ja nicht mehr funktioniere. Da nahm sich das Paar vor, sie selber zu reparieren, da die Reparatur beim Uhrmacher vier Franken gekostet hätte. Sie stellten die Uhr in eine Pfanne mit kochendem Wasser, um den "Bazillus" zu vernichten.
Nomi citati Baschi Albin; Toni Roth; Vogler (Pfarrer); Christini (Frau von Toni Roth)
Località della registrazione Lungern
Luogo della registrazione BEI SUNNI-VATTER
Condizioni di registrazione Presa sul campo
Data della registrazione 1960
 
Traccia audio A2
Titolo dell'opera Hanny Christen im Gespräch mit Sunni-Vatter, Teil 4
Durata della registrazione 00:02:31
Partecipante VOGLER
Note/Commenti Da dieser Mann Besitzer des Gasthauses Sonne in Lungern war, wird er auch "Sunni-Vatter" genannt.
Attività Intervistato
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante CHRISTEN, Hanny
Attività Intervistatore
Attività Ricerca sul campo
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto basilese
Riassunto Hanny Christen fragt Sunni-Vatter nach einem gewissen "Spillmaa-Töni", zu welchem Hans Zenger mit seiner Frau kamen. Sunni-Vatter meint, dass das Geschlecht der Zenger aus Meiringen oder Hasliberg stammt. Er könne "Spillmaa-Töni" kaum kennen, da dieser um 1822, er selber aber erst 1885 geboren wurde. Man könne es vielleicht im Zivilstandsbuch herausfinden, wo z.B. auch die Trompeter des Sonderbundskrieges aufgelistet sind; zu diesen hatte Spillmaa-Töni vielleicht gehört. HC meint, dass dies Emmi Furrer vielleicht herausfinden könnte.
Nomi citati Spillmaa-Töni (Anton); Hans Zenger; Emmi Furrer
Luoghi citati Meiringen; Hasliberg; Brünig
Date citate 1822 (Geburtsjahr von Spillmaa-Töni); 1885 (Geburtsjahr von Sunni-Vatter)
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Località della registrazione Lungern
Luogo della registrazione BEI SUNNI-VATTER
Condizioni di registrazione Presa sul campo
Data della registrazione 1960
 
Traccia audio A3
Titolo dell'opera Hanny Christen im Gespräch mit Sunni-Vatter, Teil 5
Durata della registrazione 00:04:54
Partecipante VOGLER
Note/Commenti Da dieser Mann Besitzer des Gasthauses Sonne in Lungern war, wird er auch "Sunni-Vatter" genannt.
Attività Narratore
Attività Intervistato
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante CHRISTEN, Hanny
Attività Intervistatore
Attività Ricerca sul campo
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto basilese
Riassunto Sunni-Vatter erzählt nun eine Geschichte, die ihm selber passiert ist. Als er Mitglied im Zentralkomitee des Schweizerischen Bäckermeisterverbandes war, fand eines Tages eine Bäckermeistertagung in Chur statt. An der Abendunterhaltung im Hotel Steinbock setzte man eine Ehrendame neben ihn. Sie konnte wunderbar tanzen ("rechts und links und Walzer"), wie es die Lungerer gewöhnt waren. Deshalb und weil sie ihm gut gefiel, tanzte er mit ihr bis in den Morgen hinein. Sie hiess Ella. Nach der ersten Nacht wieder zuhause fragte ihn seine Frau, was er geträumt habe, da er immer wieder den Namen "Ella" nannte. Er sagte, dass er sei mit Schmid Guschti nach Lenzerheide hinaufgefahren. Dort hätten Pferde geweidet, und eines von ihnen hätte Ella geheissen. Seine Frau habe gelächtelt und die Geschichte nicht ganz geglaubt. Als er am Abend zu Hause wieder auf sie traf, hielt sie eine Postkarte in der Hand hielt und sagte, das Pferd habe jetzt geschrieben. Die Karte war von Ella signiert. Sunni-Vatter war über 55 Jahre lang aktiver Bäckermeister. Mit 15 Jahren war er bereits "fertiger"(ausgelernter) Bäcker. Als er vierzehneinhalb war, verstarb sein Vater, der im Gasthaus Sonne mit seiner Frau eine Bäckerei betrieb. Sunni-Vatter hatte fünf jüngere Geschwister, war nach dem Tod des Vaters also der Älteste und wurde von der Mutter aufgefordert, nach dem Lehrabschluss in Sarnen mit ihr die Bäckerei und das Geschäft zu führen. Bis er 31 Jahre alt war, blieb er bei seiner Mutter. Hanny Christen bedankt sich bei Sunni-Vatter. Dieser versichtert, dass seine Geschichte am Anfang kein Witz war. Hanny Christen hält ein abschliessendes Plädoyer für das Alte, Eigene und aus dem Volk kommende.
Nomi citati Guschti Schmi(e)d (Kollege von Sunni-Vatter)
Luoghi citati Chur; Lenzerheide; Sarnen
Località della registrazione Lungern
Luogo della registrazione BEI SUNNI-VATTER
Condizioni di registrazione Presa sul campo
Data della registrazione 1960
 
Traccia audio A4
Titolo dell'opera musicale Psalmus hungaricus, op. 13
Durata della registrazione 00:08:55
Autore KODALY, Zoltán
Versione Beginn mit Tenor solo: Doch du mein Herz sei froh und zage nicht
Genere musicale Musica classica
Genere musicale Musica sacra
Interprete UNBEKANNT
Voce Tenore
Interprete UNBEKANNT
Formazione Orchestra
Interprete UNBEKANNT
Formazione Coro
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Note/Commenti Vermutlich Aufnahme einer am Radio ausgestrahlten Sendung (vermutlich mit Mikrofon)
Data della registrazione 1960
 
Traccia audio A5
Titolo dell'opera Gespräch zwischen Sepp Röthlin und Marie Röthlin-Flury
Durata della registrazione 00:00:18
Partecipante RÖTHLIN, Sepp
Attività Gesprächsteilnehmer
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Svizzero tedesco
Partecipante RÖTHLIN-FLURY, Marie
Attività Gesprächsteilnehmerin
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Svizzero tedesco
Note/Commenti Der Gesprächszusammenhang ist nicht bestimmbar.
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A6
Titolo dell'opera musicale Buchryberli
Durata della registrazione 00:00:55
Genere musicale Musica popolare
Interprete RÖTHLIN, Sepp
Strumento musicale Fisarmonica
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A7
Titolo dell'opera Gespräch und Einspiel auf Handorgel
Durata della registrazione 00:00:29
Partecipante RÖTHLIN, Sepp
Strumento musicale Fisarmonica
Attività Gesprächsteilnehmer
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Svizzero tedesco
Partecipante RÖTHLIN-FLURY, Marie
Attività Gesprächsteilnehmerin
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Svizzero tedesco
Partecipante CHRISTEN, Hanny
Attività Gesprächsteilnehmerin
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto basilese
Riassunto Im Gespräch geht es um das folgende Stück, das von Sepp Röthlin vorgetragen werden sollte. Er gibt ein paar Töne von sich. Hanny Christen fordert: "Eine vom Holdi oobenaabe!". Vielleicht meint der Sepp Röthlin sein Instrument, wenn er sagt: "...alte, huere chaibe...uuse!"
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A8
Titolo dell'opera musicale Schottisch
Durata della registrazione 00:00:58
Genere musicale Musica popolare
Interprete RÖTHLIN, Sepp
Strumento musicale Fisarmonica
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A9
Titolo dell'opera musicale Weisst du, wieviel Sternlein stehen?
Versione Strumentale
Durata della registrazione 00:01:04
Genere musicale Musica popolare
Interprete RÖTHLIN, Sepp
Strumento musicale Fisarmonica
Interprete RÖTHLIN-FLURY, Marie
Voce Voce femminile
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A10
Titolo dell'opera Frage und Antwort
Durata della registrazione 00:00:03
Partecipante RÖTHLIN-FLURY, Marie
Attività Intervistato
Lingua della registrazione Svizzero tedesco
Partecipante CHRISTEN, Hanny
Attività Intervistatore
Lingua della registrazione Dialetto basilese
Riassunto Hanny Christen fragt: "Was isch jetz das für es Liedli?". Marie Röthlin-Flury antwortet: "Weiss doch o nid, was...!"
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A11
Titolo dell'opera musicale Titel unbekannt
Durata della registrazione 00:00:51
Genere musicale Musica popolare
Interprete RÖTHLIN, Sepp
Strumento musicale Fisarmonica
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A12
Titolo dell'opera Gespräch zwischen Hanny Christen und Sepp Röthlin
Durata della registrazione 00:00:09
Partecipante RÖTHLIN, Sepp
Attività Gesprächsteilnehmer
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Svizzero tedesco
Partecipante CHRISTEN, Hanny
Attività Gesprächsteilnehmerin
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto basilese
Riassunto Sepp Röthlin sagt vermutlich (schwer verständlich), dass er erschöpft sei. Hanny Christen: "Ja nänäi, ...und die Juuchzer derzue, e ja, e Juuchzer derzu wi voorig am Aafang!"
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A13
Titolo dell'opera musicale Titel unbekannt
Durata della registrazione 00:00:29
Genere musicale Musica popolare
Lingua della registrazione Lingua senza senso
Interprete RÖTHLIN, Sepp
Strumento musicale Fisarmonica
Voce Voce maschile
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A14
Titolo dell'opera Gespräch zwischen Hanny Christen, Sepp Röthlin und Marie Röthlin-Flury
Durata della registrazione 00:04:22
Partecipante RÖTHLIN-FLURY, Marie
Attività Intervistato
Lingua della registrazione Svizzero tedesco
Partecipante RÖTHLIN, Sepp
Attività Intervistato
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Svizzero tedesco
Partecipante CHRISTEN, Hanny
Attività Intervistatore
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto basilese
Riassunto Marie Röthlin-Flury sagt, dass sie seit 21 Jahren hier wohnen und die Besitzerin Bucher-Durrer heisse. Das Haus sei 300 Jahre alt; die Jahreszahl ist in der Vorlaube eingraviert, 1715. Früher haben Brüder im Haus gewohnt, die jedoch eines Tages nicht mehr gut miteinander auskamen, weshalb das Haus geteilt wurde. In der Küche gab es noch einen alten Steinkochherd mit offenem Kamin. In der Stube steht ein schönes, ungefähr 200 oder 250 Jahre altes Buffet mit Schnitzereien, für das sich einige Käufer interessiert haben. Da diese aber nicht mehr als 450 Franken zahlen wollten, verkaufte es die Besitzerin nicht. Früher wurde in der Stube getanzt, "bödelelet" und musiziert. Auch der Urgrossvater hatte schon Musik gemacht. Der Bruder der Haus-Besitzerin, Robert, hat mit Haldi-Sepp Musik gemacht; er spielte die Handorgel ("Orgele"). Der Bruder von Haldi-Sepp hiess Walti und spielte die Geige. An Sonntagen trafen sie sich jeweils, die einen machten Musik, die anderen jassten. Zusätzlich wurden "Niidle", welche man für 1.50 oder 2 Franken kaufen konnte, und Lebkuchen mitgebracht. Getanzt wurde jeweils bis in den Morgen hinein. Hanny Christen meint, dass man nur "rundume" hatte tanzen können, wenn viele Leute in der Stube waren. Sie (HC und Ihresgleichen) aber suchen den grossen Kreistanz, der nicht in der Stube Platz hat, sondern auf der Matte. Deshalb haben sie Mühe, die alten "Cheerli" herauszufinden.
Nomi citati Frau Bucher-Durrer (vorige Besitzerin des Hauses); Robert (Bruder von Frau Bucher, Handorgelspieler); Sepp Röthlin, genannt Haldi Sepp (Handorgelspieler); Walti Röthlin, genannt Haldi Walti (Bruder von Haldi Sepp, Geige)
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A15
Titolo dell'opera musicale Titel unbekannt
Durata della registrazione 00:02:21
Versione Con battito dei piedi e grida di gioia
Genere musicale Musica popolare
Interprete RÖTHLIN, Sepp
Strumento musicale Fisarmonica
Voce Voce maschile
Interprete RÖTHLIN-FLURY, Marie
Voce Voce femminile
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A16
Titolo dell'opera musicale Titel unbekannt
Durata della registrazione 00:01:28
Genere musicale Musica popolare
Interprete RÖTHLIN, Sepp
Strumento musicale Fisarmonica
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A17
Titolo dell'opera musicale Im Summer wenn's schön aper isch
Durata della registrazione 00:01:30
Genere musicale Canto con jodel
Interprete UNBEKANNT
Voce Voci maschili
Voce Voci femminili
Voce Voci infantili
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 18.09.1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A18
Titolo dell'opera musicale E Stall voll bruine Chüeli
Durata della registrazione 00:01:08
Interprete UNBEKANNT
Voce Voci maschili
Voce Voci femminili
Voce Voci infantili
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 18.09.1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A19
Titolo dell'opera musicale Morge früe wenn d'Sunne lacht
Durata della registrazione 00:01:56
Genere musicale Canto con jodel
Interprete UNBEKANNT
Voce Voci femminili
Voce Voci maschili
Voce Voci infantili
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 18.09.1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A20
Titolo dell'opera musicale Det obe uf em Bärgli
Durata della registrazione 00:01:26
Genere musicale Canto popolare
Interprete UNBEKANNT
Voce Voci maschili
Voce Voci femminili
Voce Voci infantili
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 18.09.1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A21
Titolo dell'opera musicale Titel unbekannt
Durata della registrazione 00:01:47
Genere musicale Jodel
Interprete FLÜCK, Leo
Voce Voce maschile
Ruolo/Funzione Cantante di jodel
Interprete FLÜCK-MICHEL, Hanny
Voce Voce femminile
Strumento musicale Pianoforte
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 18.09.1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A22
Titolo dell'opera Leo Flück erzählt
Durata della registrazione 00:00:55
Partecipante FLÜCK, Leo
Attività Narratore
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Svizzero tedesco
Riassunto Leo Flück sagt, dass er schon vor der Schule gejodelt habe. In der Schule wurde das Jodeln gefördert, wenn auch nicht so stark wie heute durch Lehrer Marti. Es wurde ein Jodlerklub gegründet. Das (Musik-)"Gehör" habe er von beiden Elternteilen geerbt. Sein Vater, Flück, und auch schon der Grossvater, Nazi Flück (gestorben), haben musiziert. Dasselbe gilt mutterseits für die "Windli Balze" (Hanny Flück ist deren Mutter).
Nomi citati Marti (Lehrer); Flück (Vater des Erzählers); Nazi Flück (Grossvater des Erzählers); Windli Balze (Hanny Flück ist deren Mutter)
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 18.09.1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A23
Titolo dell'opera Hanny Christen im Gespräch mit den Windli Balze
Durata della registrazione 00:05:28
Partecipante FLÜCK, Leo
Attività Gesprächsteilnehmer
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante FLÜCK-MICHEL, Hanny
Attività Gesprächsteilnehmerin
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante FLÜCK
Note/Commenti Kind von Leo Flück
Attività Gesprächsteilnehmer
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante CHRISTEN, Hanny
Attività Gesprächsteilnehmerin
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto basilese
Riassunto Der Mann beschreibt die Interviewszene mit dem "Musig-Hanneli" und deren "Apparätli". Hanny Christen habe sie aufgefordert zu singen. Dies tun sie jeweils noch beim Abwaschen mit der Mutter, welche Kinderlähmung hat. Früher - vor 12 Jahren - hatte fast die ganze Familie Musik gemacht, Handorgel, Bassgeige und Klarinette. HC findet es schön, wenn die ganze Familie in der "Buurestube" musiziert. Auch bei ihr zu Hause wurde dies gemacht, zusammen mit dem Grossvater; sie haben "Muulgiigeli" und Gitarre gespielt. Aus diesem Grund macht sie sich seit über 25 Jahren auf die Suche. Sie findet dies alles schöner als nach Amerika zu gehen. Man müsse doch nicht so weit gehen, man könne auch in der Stube zu Hause "juuze". Das Kind fragt den "Dädi", welches Instrument es dann lernen solle. HC schlägt dem Kind vor, sich eine Handorgel auszuleihen. Es sollte ein kleines Instrument sein, das wie eine Geige tönt. Verwandte von Hanny Flück hatten ebenfalls Musik gemacht. Diese berichtet, dass die von diesen verwendete Bassgeige drei Saiten besass. HC war vor kurzem im Goethe-Haus in Frankfurt und spielte "Roti Rösli" und "stegreifelte" auf dem Klavier. Auf einem Bild im Goethe-Haus waren auch Instrumente abgebildet, darunter ein 3-saitiger Bass. Der Mann fühlt sich animiert und sagt zum Spass, dass er morgen nicht arbeiten werde, sondern nach Lungern gehe, um Musik zu machen. HC sieht in "all diesem Schönen" den "goldige Ring", der durch alles hindurchgeht. Die alten Lieder seien viel schöner als ein Schlagerlied, das auf der Schulreise gesungen werde. Sie beklagt, dass niemand diese Lieder druckt, sie seien tot. Zum Schluss ruft sie in emphatischem Ton zum "Juuze" auf.
Nomi citati Heimatli-Sepp = Josef Deschwanden
Luoghi citati Brünig; Frankfurt; Lungern
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 18.09.1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A24
Titolo dell'opera musicale Nolijutz
Durata della registrazione 00:01:06
Genere musicale Jodel
Interprete FLÜCK-MICHEL, Hanny
Voce Voce femminile
Interprete FLÜCK, Leo
Voce Voce maschile
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 18.09.1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A25
Titolo dell'opera musicale Chumm, Chueli, chumm
Durata della registrazione 00:00:36
Genere musicale Canto con jodel
Interprete FLÜCK-MICHEL, Hanny
Voce Voce femminile
Interprete FLÜCK, Leo
Voce Voce maschile
Interprete FLÜCK
Voce Voce infantile
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 18.09.1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio A26
Titolo dell'opera musicale Jodel
Durata della registrazione 00:01:19
Versione Beginn mit Jauchzer und Ziegengemeckerimitation, anschliessend in Jodel übergehend
Interprete WINDLI BALZE
Voce Voce femminile
Voce Voce maschile
Voce Voci infantili
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Kerns
Luogo della registrazione WISSERLEN
Data della registrazione 18.09.1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio B1
Titolo dell'opera musicale Titel unbekannt
Durata della registrazione 00:00:22
Genere musicale Musica popolare
Interprete HEGGLI BATT
Note/Commenti Heggli Batt lebte von 1888-1963.
Strumento musicale Armonica
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Lungern
Luogo della registrazione OBSEE
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio B2
Titolo dell'opera musicale Titel unbekannt
Versione Mit Zwischenkommentar des Musikers; mit Jauchzern und stampfenden Füssen
Durata della registrazione 00:01:20
Genere musicale Musica popolare
Interprete HEGGLI BATT
Note/Commenti Heggli Batt lebte von 1888-1963.
Strumento musicale Armonica
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Lungern
Luogo della registrazione OBSEE
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio B3
Titolo dell'opera Hanny Christen im Gespräch mit Heggli Batt, Teil 1
Durata della registrazione 00:00:55
Partecipante HEGGLI BATT
Note/Commenti Heggli Batt lebte von 1888-1963.
Attività Gesprächsteilnehmer
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante MING
Attività Gesprächsteilnehmerin
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante CHRISTEN, Hanny
Attività Gesprächsteilnehmerin
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto basilese
Riassunto Hanny Christen fordert Heggli Batt auf, die "Tätschli-Polka" zu spielen. Dieser zeigt wenig Lust und murrt. Frau Ming spricht ihm zu und sagt, dass HC das Stück aufschreiben werde, Christen Seppeli spiele sie dann auf der Handorgel und sie könnten es dann in der Trachtengruppe tanzen.
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Lungern
Luogo della registrazione OBSEE
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio B4
Titolo dell'opera musicale Tätschli-Polka
Versione Mit Fussklopfen, Händeklatschen und Jauchzern
Durata della registrazione 00:01:39
Genere musicale Musica popolare
Interprete HEGGLI BATT
Note/Commenti Heggli Batt lebte von 1888-1963.
Strumento musicale Armonica
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Lungern
Luogo della registrazione OBSEE
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio B5
Titolo dell'opera Hanny Christen im Gespräch mit Heggli Batt, Teil 2
Durata della registrazione 00:14:35
Partecipante HEGGLI BATT
Note/Commenti Heggli Batt lebte von 1888-1963.
Attività Intervistato
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante MING
Attività Gesprächsteilnehmerin
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante CHRISTEN, Hanny
Attività Intervistatore
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto basilese
Riassunto Heggli Batt begann im Alter von 14 Jahren sein Instrument zu spielen. Hanny Christen fragt, ob er bei einem gewissen Hefli Hänsel = Johann Imfeld gelernt habe; dies ist nicht der Fall gewesen. HC fordert auch die anwesende Frau Ming auf, etwas zu erzählen. Von Hefli Hänsel habe Heggli Batt wenig gelernt, das meiste brachte er sich selber bei oder lernte es von anderen. Früher standen nicht viele Handorgeln zur Verfügung, man versuchte sich stattdessen am "Schnurrewickel". HC will wissen, ob er damit das Trümpi (Maultrommel) meine, doch er ist nicht sicher. Sein Vater habe keine Musik gemacht, er war Landarbeiter. HC merkt an, dass sich im Museum in Sarnen Exemplare von Maultrommeln befinden. HC erzählt, dass in Vitznau ein paar Jugendliche Maultrommeln von unterschiedlicher Stimmung aus dem Bach gefischt hatten. Einer von ihnen habe ihr dann einmal darauf vorgespielt, während er auf dem Klavier begleitet wurde. HC hatte mit einem von ihnen telefoniert. Seine Frau hatte abgenommen und zu ihrem Mann gesagt, ohne zu wollen, dass HC es hört: "Vatter chum, di alti Tante isch dra." HC plant, diesen zu besuchen und ihn aufzunehmen. Der Sohn des Seilers Speck in Zug spielte am Schulexamen ein Trümpi-Solo. HC hat der Volkshochschulzeitung in Zürich Material für einen Beitrag über die Maultrommel zusammengestellt. Trümpi/Trümpy sei ein Glarner Geschlecht, das im Wappen eine leicht veränderte Maultrommel trägt. HC war in Bergen. Sie fragt Heggli Batt, welches das erste Stück sei, das er gelernt habe. Er erinnert sich nicht, glaubt aber, dass es wohl ein Schottisch gewesen sei. Sein Vater arbeitete zeitweise in Deutschland, wie er selber als Landarbeiter. Das Geburtsjahr der anwesenden Frau Ming ist 1928. Heggli Batts Geburtsjahr ist 1888. Er ist bei einer Tante aufgewachsen. Er erwähnt Gleichaltrige aus Lungern. Er wurde am 10. März 1888 getauft. An den "Nidlete" wurde Musik gemacht, aber auch gegessen, getrunken und gejasst. Heggli Batt spricht über die "Nidlete", ihren Preis (1-5 Franken), ihre Herstellung, usw. HC meint, dass der erste Löffel der Nidlete als Dank den Hausgeistern geopfert wurde, dies auch im Toggenburg. HC fordert Heggli Batt gegen dessen Willen auf, ein weiteres "Cheerli" zu spielen oder ein "Buchryberli". HC insistiert, da sie doch so schwer getragen habe mit dem Aufnahmegerät und die meisten anderen Informanten schon gestorben waren. Sie verspricht ihm, dass sie danach zur Aufnahme ab dem Tonband tanzen könnten.
Nomi citati Hefli Hänsel = Johann Imfeld (Mundharmonikaspieler); Speck (Seiler aus Zug); Hans Weibel (gleichaltriger Bekannter des Handorgelspielers)
Luoghi citati Sarnen; Vitznau; Zug; Bergen (Norwegen); Zürich; Toggenburg
Temi trattati Musikinstrumente, darunter die Maultrommel; Nidlete
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Lungern
Luogo della registrazione OBSEE
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio B6
Titolo dell'opera musicale Titel unbekannt
Durata della registrazione 00:02:14
Versione Con grida di gioia e percussioni
Interprete HEGGLI BATT
Note/Commenti Heggli Batt lebte von 1888-1963.
Strumento musicale Armonica
Interprete CHRISTEN, Hanny
Strumento musicale Percussioni
Voce Voce femminile
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Lungern
Luogo della registrazione OBSEE
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio B7
Titolo dell'opera Hanny Christen im Gespräch mit Heggli Batt, Teil 3
Durata della registrazione 00:01:34
Partecipante HEGGLI BATT
Note/Commenti Heggli Batt lebte von 1888-1963.
Attività Intervistato
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante CHRISTEN, Hanny
Attività Intervistatore
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto basilese
Riassunto Hanny Christen fordert weitere Stücke ("Ich und mis Schätzeli"). Das Lied mit dem Text "Zum Ofeloch ufe, ...zum Bett, und säged enander, was beidi gärn het" sei von Hans von Weissenfluh. Sie singt weitere Lieder vor: "Eins, zwei, drei, vier, Meiteli wän tanze wit, so chum und tanz mit mir" (Manchester), "Nid eso, nid eso, nid wis die Büebe mached", "Trotz nid so, trotz nid so...". Heggli Batt meint, dieses letzte Lied sei ein Schottisch. HC gelingt es dieses Mal nicht mehr, ihn zum Spielen zu bringen.
Nomi citati Maler Hans; Hans von Weissenfluh (Textverfasser oder Komponist)
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Lungern
Luogo della registrazione OBSEE
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio B8
Titolo dell'opera Kuhglocken und Hundegebell
Durata della registrazione 00:00:09
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Lungern
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio B9
Titolo dell'opera Hanny Christen im Gespräch mit Vogler, Teil 1
Durata della registrazione 00:15:57
Partecipante VOGLER SUNNI-VATTER
Attività Intervistato
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante CHRISTEN, Hanny
Attività Intervistatore
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto basilese
Riassunto Vogler meint, dass Hefli Hänsel zu seiner Zeit der bekannteste Mundharmonikaspieler war, dies v.a. weil er ein Original war. Besonders als älterer Mann in den Sechzigern hörte man ihm gerne zu, u.a. wegen seiner Aussprache und der ausgestrahlten Freude. Hans Thöni spielte manchmal mit ihm. Eines Tages spielten sie im Gasthaus Sonne in Lungern. Hefli Hänsel hatte ein "doppeltes Muulorgeli" dabei, damit er in 2 Tonarten spielen konnte. Nach diesem Auftritt fragten die anwesenden Männerchormitglieder Hefli Hänsel an, an einem Fest (mit "Nidleesse" und Tanz) aufzuspielen. Unterstützt würde er von Thöni Hans und auf der Bassgeige von Wagner Franz oder Vogler Sunni-Vatter selber. Darauf wurde beim Sattler ein Tanzlokal errichtet. Das anschliessende Fest war für Hefli Hänsel ein grossartiges Ereignis. Er hatte gesagt, dass er noch nie für einen Anlass engagiert worden sei und an einem Tag noch nie so gut (12 Franken) verdient habe. Es wurde auf einer 3-saitigen Bassgeige gespielt, was so einfach gewesen sei, dass man im Schlaf hätte spielen können. Früher stellte Hermann Enz in Lungern Bassgeigen her; dieser wanderte nach Amerika aus. Vogler hatte früher mit seinem Bruder zusammen Musik gemacht. HC fragt, ob die Naglers mit seiner Bassgeige noch spielten. Er bekam sein Instrument von Musiklehrer Linder in Brienz. Vogler spricht vom Lungerer "Witz", der eigenartig (gewesen) sei. Zu Voglers Bekannten gehörten: Häusel Hans, Wagner Franz, Zand Heini, Friesler Batz, Thöni Hans, Hefli Hänsel, Blüem Thedor. Besonders wegen letzerer beiden, die als Musikvirtuosen galten, wurde einmal ein Wettstreit veranstaltet. Man wählte den Besseren, indem man sich zu ihm hinstellte und ihm den Most bezahlte. Da es unentschieden stand, kam Häusel Hans auf die Idee, den Musiklehrer Kathrinen aus Sarnen per Telefon entscheiden zu lassen. Das Telefon war damals neu. Zu jener Abendstunde war es aber gar nicht mehr in Betrieb. Dennoch liess Häusel Hans beide vorspielen; diese taten das auch mit grossem Willen. Häusel Hans verkündete schliesslich, dass sich der Musiklehrer für Hefli Hänsel entschieden habe. Blüem war Kägiswiler und arbeitete bei Josis Seppi neben der Sonne als Knecht. HC weist darauf hin, dass es in Brunnen ebenfalls Musikanten mit dem Namen Blum gab, die Kupferschmiede waren. Diese Familie besass ein Büchlein aus dem Jahre 1818, das Kasi Geiser in die Hände gekommen ist. Kasi Geiser sei gestorben, weil er unsolid war. HC fand das Büchlein nicht; Geiser habe es nicht zu schätzen gewusst. Die Blums nahmen mit den Schwyzer Musikanten am ersten Sängerfest teil. Sie trugen dabei Bauernhemden und spielten urchig. Sie erfuhren es von einem Schwyzer, der ihr Muotataler Tänzli aus Villgau vermittelte. Vogler meint, dass die Blums keine eigentlichen Kägiswiler seien. HC meint, dass die Nagler-Musikanten wie die Scheideggers aus dem Bernbiet ins Entlebuch gekommen seien. Ein Nagelmacher war auch Geiger und Dirigent der "Gunnigelmusig". Die Handwerker waren schon immer Musikanten. HC habe das "Spielmaa-Buech" der Schweiz in Dialekt und grosse Teile in Schriftdeutsch geschrieben; dabei hat sie auch Familienforschung betrieben. Vogler erzählt von einer musikliebenden Frau namens Stiefler Franzi; sie war die Tante des heutigen Musikdirektors der "Esterina". Ihr Bruder war Stiefler Wisi. Eines Tages sang Stiefler Franzi mit Gitarrenbegleitung ein Mutter-Gottes-Lied. Wisi war Zimmermann. Eines Tages holte er beim Förster "Loosholz". Vogler will nun das Lied "Wen iiseri Buebe z'Stubete gon" singen, das er vor 60 Jahren von einer Service-Angestellten hörte, die in der Sonne arbeitete.
Nomi citati Hefli Hänsel = Johann Imfeld (Mundharmonikaspieler); Thöni Hans; Wagner Franz (Bassgeiger); Bannwart-Buebe; Hermann Enz (Kontrabasshersteller); Nagler-Musikanten; Linder (Musiklehrer, Brienz); Häusel Hans (Lungern); Zand Heini (Lungern); Friesler Batz (Lungern); Blüem Theodor (Lungern); Kathriner (Musiklehrer, Sarnen); Josis Seppi; Kasi Geiser; Blum (Musikantenfamilie, Brunnen); Stiefler Franzi; Stiefler Wisi (Bruder von Stiefler Franzi, Zimmermannn)
Luoghi citati Kägiswil; Brunnen; Illgau (Villgau)
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Lungern
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Traccia audio B10
Titolo dell'opera musicale Wen iiseri Buebe z'Stubete gon
Durata della registrazione 00:00:46
Interprete VOGLER SUNNI-VATTER
Voce Voce maschile
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Lungern
Condizioni di registrazione Presa sul campo
Data della registrazione 1960
 
Traccia audio B11
Titolo dell'opera Hanny Christen im Gespräch mit Vogler, Teil 2
Durata della registrazione 00:12:28
Partecipante VOGLER-SUNNI-VATER
Attività Intervistato
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto di Obwaldo
Partecipante UNBEKANNT
Attività Zuhörerin
Voce Voce femminile
Partecipante CHRISTEN, Hanny
Attività Intervistatore
Voce Voce recitante
Lingua della registrazione Dialetto basilese
Riassunto Die Service-Angestellte, von der Vogler das soeben gesungene Lied gelernt hat, war seine Kusine, die Charrers Wisels Marie vo Diesselbach. Der einstige Landamann von Diesselbach war Anführer in der Schlacht bei Sempach. Voglers Vater hiess Charrer-Hans. Die genannte Kusine war die Tochter von Charrers Wiisel, welcher der älteste Sohn war. Der jüngste Sohn war Charrers Sepp. Charrer wurde die Familie genannt, weil Voglers Grossvater eine Fuhrhalterei führte. Er beförderte Gebrauchsartikel, z.B. aus Alpnach und Luzern, nach Lungern. Dabei standen nur zwei Pferde zur VerfügunG. Die Wagen besassen drei Räder. Früher reisten alle Obwaldner Musikanten am Neujahr über den Brünig um aufzuspielen. Dazu gehörte auch Musiklehrer Kathriner aus Sarnen. Die Musikanten übernachteten auf ihrer Reise jeweils in der "Pfistere" in Lungern. Am folgenden Tag reisten sie über den Brünig und "verteilten" sich in Brienz, Hoftetten, Meiringen und bis Innertkirchen und Interlaken. Vogler erzählt die Geschichte eines dieser Musiker, der bei unwirtlichen Verhältnissen am Neujahr mit seiner Bassgeige ausgerutscht ist. Das Instrument wurde beschädigt, konnte aber vom Musikant, der auch Schreiner war, sofort repariert werden. Vogler meint, dass 15 Franken die obere Grenze einer Gage der Musikanten bildete. HC meint, dass der Spielmannenlohn üblicherweise fünf Franken betrug; dies habe ihr Steck Sepp gesagt. Vogler kommt wieder auf das vorher von ihm gesungene Lied zurück. Stubete führten früher zu grosser Aufruhr, nicht zuletzt wegen dem "Nachtbuebewese" und dem "Umefahre". Dies entspreche heute den Aktivitäten der "Halbstarken". Eines Abends spielte Vogler zusammen mit Sattler Franz und Post Emil nach einer Männerchorprobe im Bären Billard. Danach nahmen sie sich vor, auf dem Heimweg nach Obsee zu "feischterle". Das erste Fenster mit Licht befand sich bereits im "Underdorf" bei ihrem Sängerkamerad "Rytener". Sie warfen einen Schneeball gegen ein Fenster, dieses ging kaputt. Ein anderes Mal wollten sie den Chaspers einen Streich spielen. Sie stiegen auf einer Leiter zu einem Fenster, klopften an und verlangten vom angehenden Bräutigam das übliche Getränk. Plötzlich standen sieben andere "Nachtbuebe" um sie herum und forderten sie zum Schwingen heraus. Vogler schwang sodann mit dem kleinsten von ihnen, mit Thönis Hans, dem späteren Mundharmonikaspieler. Dabei war auch Gerster Franz, der (Musikdirektor), und Söhne des Gräbler Tönis.
Nomi citati Charrers Wisel (Onkel von Vogler); Charrers Wisel Marie (Kusine von Vogler); Charrers Hans (Vater von Vogler); Charrers Sepp (Onkel von Vogler); Kathriner (Musiklehrer, Sarnen); Steck Sepp; Sattler Franz (Freund von Vogler); Post Emil (Freund von Vogler); Rytener (Sängerkamerad von Vogler); Chaspers (Familie in Lungern); Thönis Hans (Mundharmonikaspieler), Gerster Franz (Musikdirektor); Gräbler Tönis (Lungerer)
Luoghi citati Diesselbach; Sarnen; Alpnach; Luzern; Brünig; Brienz; Hofstetten; Meiringen; Innertkirchen; Interlaken; Obsee
Tecnica CHRISTEN, Hanny
Attività Registrazione
Attività Ricerca sul campo
Località della registrazione Lungern
Data della registrazione 1960
Condizioni di registrazione Presa sul campo
 
Sostegno Documento salvaguardato grazie al sostegno di Memoriav
Fondo/Collezione CHRISTEN, Hanny
Numero d'archivio 18BD1033
Logo Schweizerische Eidgenossenschaft, 
Conféderation Suisse, Confederazione Svizzera, Confederaziun svizra


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