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Nachlässe und Sammlungen - Detail

FLURY, Richard

Zeitfolge
1936-1952

FLURY, Richard

Umfang
57 Azetat-Platten. Katalogisierung im Gange.

Provenienz
FLURY, Richard

Biographische Angaben
Richard Flury wurde am 26. März 1896 in Biberist geboren, wo er schon in frühester Jugend im Elternhaus musikalische Anregungen erhielt. Nach der Maturität am Gymnasium in Solothurn, studierte er sieben Semester Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie an den Universitäten von Bern, Basel und Genf. Zugleich war er Schüler an den Konservatorien der genannten Städte, wo er die Violinklassen von Fritz Hirt, Alphonse Brun und Paul Miche besuchte. Seine weiteren Lehrer waren Hans Huber (Komposition), Ernst Kurt (Kontrapunkt), Joseph Lauber (Instrumentation), Felix Weingartner (Dirigieren) und zum Abschluss seiner Kompositionsstudien Joseph Marx in Wien. Danach wirkte R. Flury als Violinlehrer an der städtischen Musikschule und an der Kantonsschule in Solothurn. Dreissig Jahre lang dirigierte er das Solothurner Stadtorchester und während einigen Jahren auch das Akademische Orchester Zürich, den gemischten Chor "Harmonie" in Bern und den Orchesterverein Gerlafingen. Sporadisch wurde Flury auch als Gastdirigent zu Sinfoniekonzerten in Bern und Basel sowie in den Radiostudios von Zürich und Lugano verpflichtet, in denen er vornehmlich eigene Werke zur Aufführung brachte. Er starb am 23. Dezember 1967 in seinem Heimatort Biberist.

Form und Inhalt
Der Nachlass besteht aus Azetat-Platten, die symphonische Musik, wie auch Kammer- und Vokalmusik von Flury enthalten. Einige Platten beinhalten auch Aufnahmen, die von Richard Flury dirigiert worden sind.

Findmittel
Der Sohn des Komponisten, der Violinist und Dirigent Urs Joseph Flury, hatte seinerseits ein allgemeines Inventar verfasst, das bei der Nationalphonothek zur Verfügung steht. Das Inventar ist in 3 Abschnitte aufgeteilt: Symphonische Musik, Kammermusik, Vokalmusik. Dazu wurden folgende Kriterien festgelegt: Das Inventar ist auf Deutsch aufgestellt worden (d.h. in Flurys Muttersprache); die Signatur des Nachlasses ist Flu, gefolgt von einer fortlaufenden Katalogisierungsnummer (die Katalogisierung geht von Flu1 bis Flu21 und umfasst auch Plattensets); eine fortlaufende halbfette Nummer steht vor jedem Stück (z.b. 1., 2.): sie gibt die Stelle des Stückes auf der Schallplatte an. Inventar: http://www.fonoteca.ch/fondsCollections/fluryR_list.pdf; http://richardflury.ch/

Verwandte Verzeichnungseinheiten
Der Papiernachlass von Richard Flury befindet sich bei der Zentralbibliothek Solothurn. Eine CD-R-Reihe mit Aufnahmen vom selben Komponisten ist bei der Zentralbibliothek Solothurn zu finden.

Veröffentlichungen
Jürg Schläpfer, Richard Flury (1896-1967): Werkeverzeichnis, Veröffentlichungen der Zentralbibliothek Solothurn,Nr. 21 (Herausgegeben von Rolf Max Kully),1994 ; AAVV, Richard Flury: Werkeverzeichnis, Schweizerisches Musik-Archiv/Archives Musicales Suisses, Zürich, 1966.

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