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Jazzbiografien - Detail

DORAN, Dave

* Dublin, 10.11.1957; Schlagzeug, Conga, Djembé

Bereits als 16-Jähriger überzeugt der Irlandschweizer Dave Doran am Open-Air-Festival Augst. Damals gewinnt der versierte Schlagzeuger ein Stipendium für die Jazz School Bern. Mit "Kiol", in der Drummer Dave zusammen mit Schwester Brigeen, Heinz Affolter, Raoul Walton und Fernando Saunders spielt, erweckt das Quartett über die Landesgrenzen hinaus grosse Aufmerksamkeit. Zeitgleich kommt es zur Begegnung mit dem New Yorker Bassisten Fernando Saunders. Zusammenarbeit im Duo mit Bruder Christy Doran.

Eine intensive Bass-Drum-Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Bassisten Fernando Saunders und dem Schlagzeuger Dave Doran vereinte amerikanische und irische Einflüsse. Es folgten Tourneen mit "Kiol" durch Deutschland und die Schweiz und Auftritte an den Jazz Festivals von Berlin und Belgrad (1982). Durch Studien an der New Yorker "Drummers Collectiv School" unter der Agide von Alex Acuna und Lenny White verfeinert Dave Doran sein Spiel. "Kiol" ist Opening-Act von "Billy Cobham's Glassmenagerie" (1983).

Die folgenden Jahre sind von diversen Trios u. a. mit Jasper Van't Hof, Peter Ponger und Christy Doran geprägt. Herausragend hier das "May 84 Projekt" mit Dom Um Romao, Norma Winston, Rosko Gee, Urs Leimgruber, Trilok Gurtu und Christy Doran. Das Jahr 1984 bringt auch erstmals einen Auftritt am Jazz Festival Willisau. Dave Doran lässt sich musikalisch nicht schubladisieren, sein musikalisches Streben bricht immer wieder zu neuen Ufern auf. Sein Können fliesst so 1985 auch ins Tanzprojekt "Trommeltanz", sowie in die Luzerner Stadttheater-Aufführungen "Die Bachantinnen" und führt 1993 zur Vertonung von sieben Signeten der Filmsendung "Delikatessen" des Schweizer Fernsehens DRS.

Mit der Gruppe "Doran, Cook & Miller" tourt Dave Doran 1986 durch die ehemalige DDR. Mitglieder: Brigeen Doran, Mark Koch und Fredy Müller. Ein wohl einmaliges Projekt ist 1987 die "Doran Band", formiert aus den Geschwistern Brigeen, Christy, Dave und dem Bassisten Fredy Müller. Dieser Formation wird 1988 der Werkbeitrag von Stadt und Kanton Luzern zugesprochen. Anschliessende USA-Tournee mit Konzerten u. a. im "Middle East Club" in Boston und der "Knitting Factory" in New York.

Die Jazzrap-Tour führt in Europa von Luzern über Berlin nach Kiel. Auch das Album von Brigeen Doran "Bright Moments" hat seine Wurzeln bei der Doran Band und wird kräftig von Dave und Christy Doran unterstützt.

1997 tourt "Rhythm Voice" in der Besetzung Roland Philipp (sax), Mamadu Mbaye (african drums, vocals), Bruno Amstad (djembe, vocals) und Gianni Lüscher (bass) durch die Schweiz und Deutschland. Dave Doran produziert diverse Drum & Bass Tracks und startet mit "Virus Attack". Im Casino Bern beginnt Drummer Dave sein Solodrum Projekt.

Tournee in Senegal mit seiner Formation.

Bringt noch mehr Funk in den Afro-Jazz-Sound der Gruppe mit dem Gitarristen Kelvyn Bell (Kelvinator).

2001 Neubesetzung der "Rhythm Culture" u. a. mit Jean-Paul Bourelly (African Boom Bop).

Formiert "Special Edition", ein akustisches Quartett mit Heiri Känzig, Christoph Stiefel und Dave Feusi und gibt div. Konzerte.

Dave spielte u. a. mit: D. D. Jackson (keyb), Marc Peterson, (b), Dave Moreno (g), Bobby Burri (b), Glen Ferris (tb), Vinny Golia (sax), Oliver Magnenat (b), Michael Vlatkovitch (tb), John Voirol (sax), Marco Figini (g), Yvonne Moore (voc), Peter Schärli (tp), Loris Peloso (g), Dave Feusi (sax), Rene Simon (voc, synt), Alejandro Panetta (perc), Wedam Roche (keyb), Jean-Claude Torgo (b), Mat Callahan (g, voc), Raoul Walton (b), Andy Zingsem (voc), Philippe Mall Darby (sax). Andy Herrmann (keyb), Peter Wagner (keyb), Mark Hauser (sax).

[DD]

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