Tel. +41 58 465 73 44 | fnoffice@nb.admin.ch

Logo FN

Jazzbiografien

Detail

VATERLAUS, Willy

* Aeschi b. Spiez, 17.03.1922; Trompete

Willy Vaterlaus machte eine Lehre als Instrumentenbauer und begann anschliessend in Amateurformationen zu spielen, unter anderem mit Alice Stucky. Von November 1941 bis Januar 1942 Engagement im Kursaal in Zürich unter der Leitung von Teddy Weber, anschliessend mit Orchesterleiter C. V. Mens in Basel. Nach der Rekrutenschule (1942) Auftritte mit dem James-Kok-Orchester in Fribourg, Lausanne, La-Chaux-de-Fonds und Zürich. Zwischendurch kurz Mitglied der Band von Rene Schmassmann, dann wieder bei Kok und Mens (1944/45). 1946 spielte Vaterlaus mit Max Oberlé im Maxim in Genf, in der Taverne, Ascona und im Cecil in Lugano. Im Oktober 1946 engagierte Bruno Bandini, der damalige Leader der Lanigiro, Vaterlaus als Trompeter für die Wintersaison der Lanigiro im Palace in St. Moritz. Von Juni 1947 bis Frühjahr 1949 war Vaterlaus im Orchester von Hazy Osterwald zu hören. 1949 absolvierte er mit dem Orchester von Bob Huber eine Sommersaison im Casino in Genf und war anschliessend bis zur Auflösung des Orchesters noch einmal mit Max Oberlé unterwegs. Von 1950 bis 1960 spielte Vaterlaus in Genf mit der Band von Jean Rings stark lateinamerikanisch gefärbte Musik. Nach weiteren Engagements in Kleingruppen zog er sich vom Musikerberuf zurück.

Willy Vaterlaus wirkt bei Aufnahmen der Hazy Osterwald Bigband mit.

[Armin Büttner/Otto Flückiger]

<< Jazzbiografien

Logo Schweizerische Eidgenossenschaft, 
Conféderation Suisse, Confederazione Svizzera, Confederaziun svizra


Eidgenössisches Departement des Innern EDI - Schweizerische Nationalbibliothek NB


© Schweizerische Nationalphonothek. Alle Rechte der elektronischen Veröffentlichung sind der Schweizerischen Nationalphonothek, Lugano, vorbehalten. Die kommerzielle Verwendung der Informationen ist untersagt.
Elektronisch publizierte Informationen und Zitate unterliegen den gleichen Regeln wie gedruckte Texte. Es gilt das Schweizerische Urheberrechtsgesetz (URG). Für Copyright und Zitierregeln siehe: www.fonoteca.ch/copyright_de.htm

URL: