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Jazz Biographies

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COVA, Guido


* Zürich, 08.02.1914, † Basle, 29.12.1966; Man's voice; Double bass, Cello, Trombone

Guido Cova wollte schon im Alter von 4 Jahren mit seiner Ukulele in der Familienband mitmachen. Mit 6 Jahren bekam er Violinunterricht, später ging er als Cello-Schüler ans Konservatorium in Zürich. Bei Missgriffen schlug ihm sein Lehrer mit dem Bogen auf die Hände, mehrmals gingen dabei die Uhrengläser in Brüche.

Wegen der demotivierenden Ausbildungsmethode wechselte er Lehrer und Instrument, lernte fortan Kontrabass und im Nebenfach Posaune. Seiner gesanglichen Fähigkeiten bewusst, trat er zusätzlich ein Gesangsstudium an.

Nach Abschluss der Ausbildung mit anschliessender Rekrutenschule ersetzte er im Oktober 1934 Hans Koerfgen in der Lanigiro-Band und verblieb dort bis Kriegsausbruch im September 1939. Im Wechsel zwischen Militärdienst und Musikertätigkeit arbeitete er weiterhin mit den Lanigiros, bis ihn 1942 René Bertschy definitiv ersetzte.

Anschliessend wurde er 1945 als Sänger im Radioorchester von Bob Huber engagiert, das wöchentlich mehrmals auf Sendung war. Dies sei die erfolgreichste Zeit seiner Musikerlaufbahn gewesen, sagte er. Dann wirkte er auch im Nachfolgeorchester unter Cedric Dumont mit, trat aber seines Gesundheitszustandes wegen nicht mehr so oft in Erscheinung. Daneben arbeitete er als Orchesterwart und Programmgestalter (Sendung "Zwischen Tag und Traum"). Später finden wir ihn als Bassisten und Sänger bei Lothar Löfflers Hausband im Basler Hotel Drei Könige, bei vielen Gelegenheitsjobs, z. B. bei Radio- und Plattenaufnahmen mit dem Pianisten Don Gais, mit Linda Hopkins sowie als Ersatzmann bei der Amateurband Darktown Strutters.

[Otto Flückiger]

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