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Jazzbiografien

Detail

MENS, Celestino Valentino

* Zürich, 10.07.1904, † Interlaken, ?

Stimme, Violine

C. V. Mens war so was wie der „Paul Whiteman der Schweiz“ – beliebt und zugleich beleibt! Sein Vater, ebenfalls Musiker, nahm den Jungen im Alter von 3 1/2 Jahren in die USA mit, nach 2 Jahren holte ihn seine Mutter wieder nach Zürich zurück, wo er aufwuchs. Erste Angaben über seine musikalische Tätigkeit reichen zurück ins Jahr 1924, wo er an einem Anlass in Wollishofen als Violinsolist teilnahm. 1928 leitete er kurz das Hausorchester des Radio-Studios in Zürich. In der Folge arbeitete er in fast allen grösseren Häusern in der Schweiz, z.B. in Tonhalle und Kongresshaus Zürich, in Kursälen in Luzern, Bern, Zürich und Interlaken, im Metropole, Lausanne. Sein Orchester war mitunter 20 Mann stark (im Kursaal Interlaken erweitert auf 40 Personen). Er arbeitete meist in den besten Etablissements der Schweiz und beschäftigte gute Musiker, worunter auch Jazzer wie Alberto Quarella, Paul Linder, Joe Gut, Martin Roman, Peppi Zorzan, die Brüder Franz und Gus Weschle, Toni Hostettler u.a. Als Sängerin engagierte er die Sopranistin Helga Kosta, mit der er später verheiratet war. C.V. Mens ist bis zu seinem Tod in Interlaken musikalisch aktiv geblieben.

[Otto Flückiger]


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