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Jazzbiografien

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KOSTA (STABINSKI), Helga

* Hamburg, 01.01.1920, † Thun, 24.01.2014

Sopran

Künstlername Helga Kosta (abgeleitet vom Namen ihrer Mutter, KOch, und dem ihres Vaters STAbinski), zuerst verheiratet mit dem Kapellmeister C.V. Mens, in zweiter Ehe mit dem Musiker Hans Koerfgen. Sie wurde auch „Die Schweizer Nachtigall“ genannt.

Sie verlebte ihre Jugend in Berlin und hatte dort Pianounterricht bei Emma Koch, einer Liszt-Schülerin. 1934 flüchtete sie nach Basel zu Pflegeeltern, ihre jüdischen Eltern Koch-Stabinski kamen 1937 ebenfalls nach Basel. Erste Gesangsausbildung bei ihrer Mutter Elsa Koch, nach deren Tod Fortbildung bei Maria Ivogün. Ihre Karriere begann mit Auftritten im Schweizer Radio 1938; es folgten Aufnahmen mit Cedric Dumont und Ernest Ansermet. Einige Zeit war sie engagiert im Unterhaltungsorchester ihres Mannes C.V. Mens. Erste Sopranistin von 1950 - 1960 am Stadttheater Bern, danach sehr viele Gastspiele an Deutschen Bühnen und Berliner Radiostationen. Mit dem Dirigenten Fried Walter nahm sie einige Werke mit dem RIAS Orchester und den Berliner Philharmonikern auf.

1969 zog sie sich krankheitshalber zurück von der Bühne.

[bs]


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